Erbrecht in Erfurt

Das Erbrecht in Deutschland zählt zu einem der komplexeren Rechtsgebiete. Aufgrund dessen ist es dringend empfehlenswert, für alle Fragen rund um das Erbschaftsrecht einen Rechtsanwalt für Erbrecht in Erfurt aufzusuchen. Die Sozietät Bietmann ist mit ihren Anwälten für Erbrecht langjährig in diesem komplexen Rechtsgebiet tätig und ist daher Ihr fachkundiger Experte für das Erbschaftsrecht in Erfurt. Die Anwaltskanzlei bietet umfassende Beratung in folgenden Gebieten an:

  • Testament
  • Erbvertrag
  • Erbschaft/gesetzliche Erbfolge
  • Erbschaftsteuer
  • Enterbung
  • Kosten in Erbsachen
  • Pflichtteilsansprüche
  • Rechte des Erben
  • Vermächtnis
  • Patientenverfügung
  • Vorsorgevollmacht
  • Erbschaftsausschlagung

Im Allgemeinen kann jeder frei bestimmen, wem er nach dem Tode seinen Besitz überlässt. Wenn das Vorhaben besteht oder die Zeit gekommen ist, ein Testament zu verfassen bzw. einen Erbvertrag abzuschließen, ist es wichtig, bestimmte Vorschriften zur Form einzuhalten. Über Möglichkeiten der Gestaltung eines Testaments oder eines Erbvertrags berät Sie die Sozietät Bietmann gerne zum Erbrecht innerhalb einer persönlichen Sprechstunde in Erfurt.

 

Informieren Sie sich unverbindlich unter:
0361 59008-0

 

Unterschied zwischen Testament und Erbvertrag

Der Erbvertrag ist eine von zwei Alternativen, die regeln, wem nach dem Tode eines Menschen dessen Besitz zusteht. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, anstatt eines Erbvertrags ein Testament aufzusetzen. Wird keine Maßnahme vor dem Tod getroffen, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Doch welche der zwei Möglichkeiten soll nun genutzt werden und worin besteht  der Unterschied?

Die Besonderheit des Erbvertrags liegt darin, dass der Erblasser dort vertragsmäßige Verfügungen treffen kann, an die er bereits ab Vertragsabschluss gebunden ist. Allerdings hindert der Erbvertrag nicht daran, über sein Vermögen durch Rechtsgeschäft unter Lebenden zu verfügen.. Die Vertragsparteien eines Erbvertrages müssen unbeschränkt geschäftsfähig sein. Das einseitige Testament entfaltet keine Bindungswirkung zu Lebzeiten des Testierenden und kann jederzeit widerrufen werden.

Bei einem Testament erfahren die Erben normalerweise erst nach dem Tode des Erblassers, welchen Anteil am Vermögen sie erhalten... Der Erbe, der in einem Testament benannt wird, kann einen Widerruf des Testaments durch den Testierenden nicht verhindern. Anders würde sich dies bei einem Erbvertrag verhalten. Der Testierende kann die vertragsmäßigen Verfügungen nicht frei widerrufen sondern nur zurücktreten, wenn die gesetzlich vorgesehenen Rücktrittsgründe .

Erbschaft annehmen bzw. Erbschaft ausschlagen

Für die Annahme einer Erbschaft müssen in Deutschland keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden. Das heißt, es muss nicht ausdrücklich gesagt oder schriftlich festgehalten werden, dass jemand erben möchte. Anders sieht es aus, wenn benannte Erben eine Erbschaft ausschlagen wollen. Sobald der benannte Erbe von seiner Erbschaft erfährt und diese nicht annehmen will, muss er mit einer Frist von sechs Wochen die Erbschaft ausschlagen. Ist diese Frist erst einmal abgelaufen, besteht laut Erbschaftsrecht nahezu keine Möglichkeit mehr, die Erbschaft auszuschlagen. In einigen Situationen ist dies möglich, wenn es zur Anfechtung kommt. Wenn Sie wissen möchten, unter welchen Bedingungen sich ein nicht ausgeschlagenes Erbe anfechten lässt, kontaktieren Sie Ihren Rechtsanwalt für Erbrecht in Erfurt – Sozietät Bietmann.

Enterbung und Pflichtteil bei Erbe

Wie bereits erwähnt, steht es in der Regel jedem frei, wem er seinen Besitz nach dem Tode zukommen lässt, solange es sich beim Erben um einen Menschen oder eine juristische Person handelt. Allerdings kann ein Erblasser auch Personen, die nach dem Erbschaftsrecht als gesetzliche Erben eintreten würden, enterben, d.h., von der Erbschaft ausschließen. Dies geschieht dadurch, dass der gesetzliche Erbe im Testament oder Erbvertrag nicht erwähnt oder explizit ausgeschlossen wird.

Sind die Enterbten jedoch enge Verwandte, steht diesen in aller Regel nach dem Erbrecht ein Pflichtteil am Erbe zu. Auch zur Berechnung des Pflichtteils am Erbe kann die Sozietät Bietmann als Anwalt für Erbrecht in Erfurt Ihnen behilflich sein.

Erbschaftssteuer: Freibeträge

Ebenfalls zu beachten ist der Fakt, dass bei manchen Erbschaften eine Erbschaftssteuer entrichtet werden muss. Dies ist der Fall, wenn bestimmte Erbschaftssteuer-Freibeträge überschritten werden. Wie hoch die entsprechenden Erbschaftssteuer Freibeträge sind, hängt vom Verwandtschaftsverhältnis des Erbens zum Erblasser ab. So erhält der Ehegatte oder die Ehegattin des Erblassers und auch eingetragene und gleichgeschlechtliche Partner einen Erbschaftssteuer-Freibetrag von 500.000 Euro, während (Stief-)Kinder 400.000 Euro, Enkelkinder 200.000 Euro und alle sonstigen Erben nur einen Freibetrag in Höhe von 20.000 Euro erhalten.

Das Rechtsgebiet des Erbrechts ist sehr komplex, so dass anwaltlicher Rat geboten ist. Für die Beratung und auch die Unterstützung vor Gericht steht Ihnen die Sozietät als Anwalt für Erbrecht in Erfurt mit Rat und Tat zur Seite.

 

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